Lorbeer-Zimt-Kompott: Süße Note
Dieses Lorbeer-Zimt-Kompott verbindet fruchtige Süße mit einer dezenten, aromatischen Tiefe durch Lorbeerblatt und Zimt. Es eignet sich hervorragend als besondere Beilage für Desserts wie Eis, Panna Cotta oder Grießpudding, ergänzt aber auch Käseplatten mit frischen oder gereiften Käsen auf wunderbare Weise. Die Zubereitung ist einfach, und mit ein paar Tipps zur Aufbewahrung hält sich das Kompott lange genussbereit.

Zutaten (für ca. 1 Liter)
- 1 kg reifes Obst (z. B. Äpfel und Birnen oder Zwetschgen/ Pflaumen gemischt)
- 200–300 g Zucker (je nach Süße des Obstes)
- 1 Bio-Zitrone (Saft und etwas Abrieb)
- 1–2 Lorbeerblätter
- 1 Zimtstange
- 100 ml Wasser (bei Bedarf etwas mehr)
- Optional: ein Schuss Amaretto oder Rotwein für besondere Note
Zubereitung
- Obst waschen, entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden. Bei Äpfeln und Birnen die Schale nach Belieben dranlassen – sie gibt zusätzliche Textur und Farbe.
- Zucker, Wasser, Zitronensaft und -abrieb in einen Topf geben. Erwärmen, bis sich der Zucker löst.
- Die Obststücke, Lorbeerblätter und die Zimtstange zugeben. Bei mittlerer Hitze das Kompott zum Köcheln bringen. Etwa 15–25 Minuten köcheln lassen, je nachdem wie stückig oder weich Sie das Kompott mögen.
- Während des Kochens immer wieder umrühren. Wenn Sie möchten, entfernen Sie kurz vor Ende die Zimtstange und das Lorbeerblatt oder zerbrechen bzw. zerkleinern sie für intensiveren Geschmack.
- Zum Abschluss Geschmack prüfen: mehr Zitronensaft für Frische, etwas Zucker für Süße oder einen Schuss Alkohol für Aroma ergänzen. Heiß in vorbereitete Gläser füllen.
Varianten und Tipps
- Für eine winterliche Variante roten Portwein statt Wasser verwenden und mit etwas Orangenabrieb ergänzen.
- Wer weniger Süße möchte, reduziert den Zucker und lässt etwas vom natürlichen Fruchtzucker wirken; ggf. mit etwas Agavendicksaft nachsüßen.
- Für Herbstkompott eignen sich auch Zwetschgen und Birnen, für Frühling Aprikosen kombiniert mit Vanille.
Serviervorschläge
Als Dessert: Einen Löffel warmes Lorbeer-Zimt-Kompott über Vanilleeis oder Panna Cotta geben. Die aromatischen Noten ergänzen die Cremigkeit hervorragend. Auf Käseplatten wirkt das Kompott als süßer Kontrast zu salzigem und kräftigem Käse: Ziegenkäse, Camembert, Blauschimmel oder ein alter Cheddar harmonieren besonders gut.
Aufbewahrung und Haltbarkeit
Für den schnellen Gebrauch: Im geschlossenen Glas im Kühlschrank hält sich das Kompott 7–10 Tage. Für längere Lagerung eignet sich das Einkochen im Wasserbad (heiße Einfüllung): Saubere, sterilisierte Gläser mit kochendem Kompott füllen und sofort verschließen. Ungeöffnet und korrekt eingekocht ist das Kompott mehrere Monate haltbar. Nach dem Öffnen wieder im Kühlschrank lagern und innerhalb von 2–3 Wochen aufbrauchen.
Konservierungsschritte kurz
- Gläser und Deckel mit kochendem Wasser sterilisieren oder im Ofen bei 120 °C trockener Hitze für 10–15 Minuten erhitzen.
- Heißes Kompott in die Gläser füllen, direkt verschließen und für 5–10 Minuten auf den Kopf stellen. Danach abkühlen lassen und kontrollieren, ob der Deckel eingezogen ist.
Fazit
Das Lorbeer-Zimt-Kompott ist eine unkomplizierte, aromatische Ergänzung zu vielen Gerichten. Durch die Kombination von Lorbeer und Zimt erhält das Kompott eine leichtwürzige Tiefe, die süße Früchte interessant begleitet. Experimentieren Sie mit verschiedenen Früchten und Alkohol-Zugaben, um Ihre perfekte Note zu finden.
Viel Freude beim Nachkochen und Genießen!
Wunderbares Rezept! Habe es mit Äpfeln und Birnen ausprobiert — perfekt zu Ziegenkäse. Danke für die ausführlichen Aufbewahrungstipps.
Kleine Frage: Wie stark schmeckt man das Lorbeerblatt am Ende? Ich möchte es dezent haben, daher überlege ich, es später zu entfernen.
Tipp von mir: Statt Zucker habe ich teilweise Honig genommen, das gibt eine schöne, leicht blumige Note. Funktioniert gut!
Super Anleitung zum Einmachen. Habe drei Gläser vorbereitet und sie sind perfekt geworden. Nächstes Mal probiere ich die Portwein-Variante.