Fr.. Apr. 3rd, 2026

Ein winterlicher Eintopf für kalte Tage

Dieser herzhafte Eintopf kombiniert saftiges Rindfleisch, buntes Wurzelgemüse und wenige, aber aromatische Lorbeerblätter zu einem Gericht, das von innen wärmt und lange sättigt. Ideal für Sonntage, wenn man Zeit zum Schmoren hat, oder für Vorratsgläser, wenn man den Geschmack konservieren will. Im Folgenden finden Sie Zutaten, Arbeitsschritte und Tipps zum Schmoren und Einmachen.

hearty stew

Zutaten (für 6 Personen)

  • 1,2 kg Rindfleisch zum Schmoren (Hals, Schulter oder Wade), in Stücke geschnitten
  • 3 große Karotten, in Scheiben
  • 2 Pastinaken, gewürfelt
  • 4 Kartoffeln, grob gewürfelt
  • 2 Zwiebeln, fein gehackt
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 l Rinderbrühe
  • 200 ml trockener Rotwein (optional)
  • 3–4 Lorbeerblätter
  • 2 Zweige frischer Thymian oder 1 TL getrockneter Thymian
  • Salz, schwarzer Pfeffer, Schuss Öl zum Anbraten

Zubereitung

  1. Fleisch trocken tupfen und großzügig salzen und pfeffern. In einem schweren Topf Öl erhitzen und das Fleisch portionsweise bei hoher Hitze rundherum kräftig anbraten, damit sich Röstaromen bilden. Das verbessert den Geschmack des Fonds enorm.
  2. Zwiebeln und Knoblauch im verbleibenden Fett glasig dünsten, Tomatenmark kurz mitrösten, dann mit Rotwein ablöschen und kurz einkochen lassen, bis der Alkohol verdampft ist.
  3. Fleisch zurück in den Topf geben, Brühe angießen, Lorbeerblätter und Thymian hinzufügen. Aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und den Eintopf bei niedriger Hitze 1,5–2 Stunden sanft schmoren lassen, bis das Fleisch zart ist.
  4. Wurzelgemüse und Kartoffeln nach etwa 45 Minuten Schmorzeit zufügen, damit sie weich, aber nicht zerfallen sind. Abschmecken und bei Bedarf nachwürzen.

Tipps zum Schmoren

  • Geduld zahlt sich aus: Niedrige Temperatur und lange Garzeit machen das Fleisch butterzart.
  • Falls die Soße zu dünn ist, das Fleisch herausnehmen, die Flüssigkeit etwas einkochen lassen und dann zurückgeben. Alternativ mit wenig kalter Stärke abbinden.
  • Lorbeerblätter nicht mitessen — sie geben Aroma, sind aber nicht zum Verzehr gedacht.

Tipps zum Einmachen und Einfrieren

Dieser Eintopf lässt sich sehr gut konservieren. Für das Einkochen verwenden Sie saubere Twist-off-Gläser oder Einmachgläser:

  • Gläser und Deckel in kochendem Wasser sterilisieren.
  • Eintopf heiß in die Gläser füllen, dabei etwa 2 cm Rand lassen. Deckel aufsetzen und die Gläser im Wasserbad einkochen (z. B. 90 Minuten bei 100 °C für fleischhaltige Konserven; genaue Zeiten nach Einmach-Anleitung prüfen).
  • Nach dem Abkühlen prüfen, ob die Deckel dicht sind. Beschriftete Gläser kühl und dunkel lagern.

Alternativ lässt sich der Eintopf in Portionen einfrieren: zuerst komplett abkühlen lassen, dann luftdicht verpacken und bis zu 3 Monate einfrieren. Beim Auftauen langsam im Kühlschrank und dann schonend erwärmen.

Variationen

  • Wer es würziger mag, fügt etwas geräuchertes Paprikapulver hinzu.
  • Für eine leichtere Variante kann das Rind durch Linsen oder Bohnen ersetzt werden — Lorbeer bleibt ein toller Geschmacksgeber.
  • Für eine kräftigere Soße vor dem Servieren ein Stück Butter mit Mehl brunieren (Beurre manié) und einrühren.

Serviervorschläge

Den Eintopf mit frischem, dunklem Brot servieren oder mit einem Klecks saurer Sahne und frisch gehackter Petersilie garnieren. Dazu passt ein schwerer Rotwein oder ein kräftiges Bier.

Viel Freude beim Kochen und Konservieren — dieser Lorbeer-Eintopf ist ein Klassiker, der sich bestens vorbereitet und geteilt genießen lässt.

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