Dieses Linsen-Curry verbindet die Erdigkeit von Linsen mit warmen Gewürzen und dem subtilen Aroma von Lorbeerblättern. Ideal für Vegetarier, die sich eine sättigende, aber nicht schwere Mahlzeit wünschen. Das Rezept ist einfach, gut vorzubereiten und lässt sich leicht variieren – von cremig mit Kokosmilch bis hin zu tomatiger Schärfe.

Zutaten (für 4 Portionen)
- 200 g braune oder rote Linsen (je nach Vorliebe)
- 1 große Zwiebel, fein gehackt
- 2 Knoblauchzehen, zerdrückt
- 1 EL frischer Ingwer, gerieben
- 2 EL Pflanzenöl oder Ghee
- 1 TL Kreuzkümmel (ganze Samen oder gemahlen)
- 1 TL Korianderpulver
- 1–2 TL Currypulver oder Garam Masala nach Geschmack
- 1–2 Lorbeerblätter
- 1 Dose (400 g) gehackte Tomaten oder 3 frische Tomaten, gewürfelt
- 400 ml Gemüsebrühe
- 150 ml Kokosmilch (optional für Cremigkeit)
- Salz, Pfeffer und ggf. Chiliflocken
- Saft einer halben Zitrone
- Frischer Koriander oder Petersilie zum Garnieren
Zubereitung
- Die Linsen unter fließendem Wasser abspülen, bis das Wasser klar ist. Abtropfen lassen.
- In einem großen Topf das Öl erhitzen. Kreuzkümmel hinzufügen und kurz anrösten, bis er zu duften beginnt.
- Zwiebeln glasig braten, dann Knoblauch und Ingwer zugeben und 1–2 Minuten mitbraten.
- Currypulver und Korianderpulver einstreuen, kurz mitrösten, dann die gehackten Tomaten hinzufügen. Alles einige Minuten köcheln lassen, bis die Tomaten etwas zerfallen.
- Die abgespülten Linsen, Lorbeerblätter und Gemüsebrühe in den Topf geben. Aufkochen, dann die Hitze reduzieren und mit geschlossenem Deckel 20–25 Minuten köcheln lassen (bei roten Linsen meist kürzer: 10–15 Minuten).
- Wenn die Linsen weich sind, die Kokosmilch einrühren (optional) und das Curry mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Lorbeerblätter vor dem Servieren entfernen.
Tipps und Tricks
- Für mehr Textur kannst du ein Drittel der Linsen nach dem Kochen leicht mit einem Stampfer zerdrücken, so wird das Curry sämig.
- Wenn du es rauchiger magst, gibt eine Prise geräuchertes Paprikapulver Tiefe.
- Für mehr Protein: gekochte Kichererbsen ergänzen.
- Die Lorbeerblätter geben ihr Aroma langsam ab. 1–2 Blätter reichen für das oben beschriebene Rezept.
Varianten ohne Fleisch
Dieses Grundrezept ist bereits vegetarisch und lässt sich leicht in eine vegane Variante verwandeln (einfach kein Ghee verwenden oder Butter weglassen). Variantenideen:
- Kokos-Linsen: mehr Kokosmilch und etwas Currypaste für südostasiatischen Geschmack.
- Spinat-Linsen: kurz vor Ende frischen oder gefrorenen Spinat unterrühren.
- Tomaten-Linsen: ohne Kokos, dafür mit zusätzlichem Tomatenmark und gerösteten Paprikastreifen.
- Indisch-würzig: mit Garam Masala, Kurkuma und frischem Koriander.
Beilagen
Zu diesem Linsen-Curry passen mehrere Beilagen hervorragend:
- Basmatireis oder Vollkornreis
- Fladenbrot, Naan oder Chapati
- Ein frischer Gurken-Joghurt (Raita) mildert die Schärfe
- Ein grüner Salat mit Zitronen-Dressing für Frische
Aufbewahrung
Im Kühlschrank hält sich das Curry 3–4 Tage. Es lässt sich gut einfrieren und ist ideal für Meal-Prep. Beim Erwärmen ggf. etwas Wasser oder Brühe zufügen, damit die Konsistenz wieder angenehm wird.
Fazit
Dieses Linsen-Curry mit Lorbeer ist ein vielseitiges, aromatisches Gericht, das sowohl Einsteigern als auch geübten Köchen Freude macht. Durch kleine Variationen lässt es sich immer wieder neu erfinden – perfekt für die vegetarische Wochenküche.
Tolles Rezept! Habe es gestern ausprobiert und mit Spinat ergänzt. Sehr würzig und sättigend.
Die Lorbeerblätter geben wirklich eine feine Note. Danke für die Lagerungstipps — lässt sich prima vorkochen.
Kokosmilch hat das Curry perfekt abgerundet. Als Beilage gab es Basmatireis und ein Joghurtdip.